
1. Optionen für schwule Männer
Schwule Männer haben die Möglichkeit, Eizellen- oder Embryonenspenden in Kombination mit einer Leihmutterschaft zu nutzen. Für die Befruchtung der entnommenen Eizellen kann das Sperma eines einzelnen Mannes verwendet werden. Einige Paare entscheiden sich jedoch dafür, die Hälfte der Eizellen mit dem Sperma eines Partners und die andere Hälfte mit dem Sperma des anderen Partners zu befruchten.
Wir sind uns bewusst, dass der Behandlungsprozess nicht nur medizinischer Natur ist, sondern auch rechtliche Vereinbarungen sowie erheblichen Zeit-, Energie- und Finanzaufwand erfordert. Unser Team hat die Erfahrung, um ein maßgeschneidertes Behandlungsprogramm zu entwickeln, das den Bedürfnissen der Familie gerecht wird, und unterstützt die Patienten in allen Phasen der Behandlung.
2. Optionen für lesbische Frauen – Die ROPA-Methode in Zypern
Diese Technik ermöglicht es lesbischen Paaren, aktiv am IVF-Prozess teilzunehmen. Eine Frau stellt die Eizellen bereit (genetische Mutter), während die andere Frau die Schwangerschaft austrägt (biologische Mutter). Diese Methode, auch „Partner IVF“ oder „wechselseitige IVF“ genannt, ermöglicht es gleichgeschlechtlichen Paaren, die Schwangerschaft zu teilen.
ROPA (Reception of Oocytes from Partner) ermöglicht es lesbischen Paaren, das „Muttersein“ zu teilen. Dabei werden die Eizellen einer Frau entnommen, mit Sperma aus einer Samenbank befruchtet und anschließend in die Gebärmutter der biologischen Mutter transferiert.
Viele lesbische Paare entscheiden sich für diesen gemeinsamen Ansatz. Bei einem zweiten Kind kann die Rolle der genetischen und biologischen Mutter getauscht werden.
3. Auswahl eines Samenspenders
Ein eingefrorenes Sperma eines anonymen Spenders wird basierend auf den physischen Merkmalen des Patienten ausgewählt. Der Spender durchläuft strenge psychologische, physische und analytische Tests, um sicherzustellen, dass keine Krankheiten vorliegen und maximale Ähnlichkeit zur biologischen Mutter besteht.
4. Behandlung für transsexuelle Personen
Unser Zentrum bietet Fruchtbarkeitsbewahrung sowohl vor als auch nach der Geschlechtsangleichung. Vor einer Hormontherapie oder Operation können Eizellen, Sperma oder Embryonen eingefroren werden, um die Möglichkeit einer genetischen Beteiligung an einer zukünftigen Schwangerschaft zu erhalten.
Transgender-Personen können je nach Fall eine natürliche Schwangerschaft erleben oder benötigen IVF-Behandlungen. Zu den Optionen gehören: IVF, Eizellen-, Sperma- und Embryonenspenden sowie Leihmutterschaft. Während der Behandlung kann eine vorübergehende Unterbrechung der Hormontherapie erforderlich sein.
IVF mit ICSI ist eine Form der künstlichen Befruchtung, bei der ein einzelnes Spermium direkt in eine Eizelle injiziert wird, um die Befruchtung zu ermöglichen.
ICSI wird häufig bei männlicher Unfruchtbarkeit verwendet, wenn die Spermienqualität oder -anzahl niedrig ist oder bei vorherigen erfolglosen IVF-Versuchen.
Der gesamte IVF mit ICSI-Zyklus dauert in der Regel etwa 4 bis 6 Wochen, abhängig von der individuellen Behandlung und dem Stimulationsprotokoll.
Die Erfolgschancen variieren, sind aber tendenziell höher als bei konventioneller IVF, insbesondere bei männlichen Fruchtbarkeitsproblemen.
Wie bei jeder medizinischen Behandlung gibt es Risiken, einschließlich Mehrlingsgeburten und Eierstocküberstimulation, die jedoch sorgfältig überwacht werden.

